Rumpenheimer Schloss mit Schlosspark
Friedrich von Hessen-Kassel zu Rumpenheim war ein Prinz, der im hessischen Fürstenhaus nie wirklich Regierungsgeschäfte zu führen hatte. Dafür steckte er viel Energie in das Schloss direkt am Main, das ihm 1781 sein Bruder Karl verkaufte. Friedrich schuf daraus nicht nur einen dreiflügeligen Prachtbau. Er sorgte auch dafür, dass Rumpenheim zum Treffpunkt der adligen Gesellschaft wurde – sogar weit über seinen Tod 1837 hinaus. Von der englischen Queen Mary über den russischen Zaren und den griechischen König bis hin zum österreichischen Kaiser und Fürst Bismarck: Im Rumpenheimer Schloss traf sich Europas feine Gesellschaft – und promenierte dabei auch durch den weitläufigen Schlosspark, der im Stil eines englischen Landschaftsparks angelegt ist. Später verfiel das Schloss, nur dank einer Bürgerinitiative konnte in den 1970er Jahren der Abriss verhindert werden. Heute ist wieder Leben im Schloss, die Fassaden wurden aufwändig saniert, innen sind Privatwohnungen entstanden.
Der Park aber ist für alle zugänglich, Besucher*innen finden hier verschlungene Wege, alte Bäume, weites Grün und Staffage-Gebäude wie den Monopteros oder den eleganten türkischen Pavillon, deren Zauber nicht nur beim Adel von einst, sondern auch beim Publikum von heute noch wirkt.
Der Park aber ist für alle zugänglich, Besucher*innen finden hier verschlungene Wege, alte Bäume, weites Grün und Staffage-Gebäude wie den Monopteros oder den eleganten türkischen Pavillon, deren Zauber nicht nur beim Adel von einst, sondern auch beim Publikum von heute noch wirkt.
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