Wasserburg Seligenstadt
Die Äbte der Benediktiner-Abtei in Seligenstadt hatten nicht nur bei ihrem Kloster ein Gespür für gute Standortauswahl. Schon vor dem Dreißigjährigen Krieg unterhielten sie eine Sommerresidenz am östlichen Stadtrand, wunderschön im Grünen gelegen und umgeben von Fischteichen. Nach den Kriegswirren ließ Abt Franziskus Blöchinger 1705 diese Wasserburg wieder aufbauen – als barockes Schloss mit Wassergraben, Zugbrücke und Burgtürmen inmitten von weitläufigen Gärten, Wiesen und Teichen. Dort jagten, fischten und erholten sich die Äbte, rund ums Schloss durften aber auch damals schon Gäste durch die Anlagen spazieren.
Jahrhunderte danach zerfiel das Ensemble, Flächen wurden bebaut oder für andere Zwecke genutzt, die Wasserburg war in öffentlicher Hand und der Unterhalt so aufwendig, dass das Gebäude 1960 an einen privaten Eigner verkauft wurde. Der ließ es mit großer Sorgfalt restaurieren und nutzt das Schloss heute als Wohnhaus. Besucherinnen und Besucher können die Burg deshalb zwar nicht von innen besichtigen, aber Wege und Blickachsen wurden so rekonstruiert, dass man ein Gefühl für das Ensemble bekommt, das schon die Äbte vor Jahrhunderten begeistert hat.
Jahrhunderte danach zerfiel das Ensemble, Flächen wurden bebaut oder für andere Zwecke genutzt, die Wasserburg war in öffentlicher Hand und der Unterhalt so aufwendig, dass das Gebäude 1960 an einen privaten Eigner verkauft wurde. Der ließ es mit großer Sorgfalt restaurieren und nutzt das Schloss heute als Wohnhaus. Besucherinnen und Besucher können die Burg deshalb zwar nicht von innen besichtigen, aber Wege und Blickachsen wurden so rekonstruiert, dass man ein Gefühl für das Ensemble bekommt, das schon die Äbte vor Jahrhunderten begeistert hat.
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