Haus der Stadtgeschichte

Heimatkundemuseum
Spezialmuseum
Von Steinzeit bis Moderne, von Fürstengrab bis Puppenhaus: In einer alten Schnupftabakfabrik wird Offenbachs Geschichte lebendig erzählt.
Es passt gut, dass die Stadt Offenbach ihre eigene Geschichte ausgerechnet in einem Fabrikbau erzählt. Im denkmalgeschützten Bernardbau wurde bis in die 1950er Jahre Schnupftabak produziert – neben Leder war Tabak einer der Industriezweige, die Offenbach geprägt haben. Das holzgetäfelte Direktorenzimmer im Erker ist heute Leseraum des Stadtarchivs, das im gleichen Gebäude zu Hause ist.
Die Exponate der Schausammlung dokumentieren über 10.000 Jahre Geschichte, ein Highlight ist das Wagengrab aus Offenbach-Rumpenheim: Ein keltischer Fürst wurde dort etwa um 500 v. Chr. bestattet – samt vierrädrigen Wagen, der ihm den Weg ins Jenseits erleichtern sollte. Einen ganz besonderen Einblick in das Leben des 18. Jahrhunderts zeigt das d'Orvillesche Puppenhaus von 1757. Kurz vor ihrem Tod 1935 hatte sich die Offenbacherin Emilie Krafft an das prächtige Spielzeug auf ihrem Dachboden erinnert und es dem damaligen Heimatmuseum überlassen.
Kunst aus Offenbach ist der rückwärtige Teil des Fabrikbaus gewidmet, die grafische Sammlung der Stadt zeigt Werke von Offenbacher Künstler*innen – mit Fokus auf Kunst der Moderne, außerdem finden in der sorgfältig restaurierten Industriehalle regelmäßig wechselnde Ausstellungen statt. 

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