Deutsches Ledermuseum
Slingpumps von Vivienne Westwood, perlenbestickte Mokassins aus Nordamerika, Seidenstiefel von Kaiserin Sisi oder Joschka Fischers Turnschuhe: Allein die Schuhsammlung im Deutschen Ledermuseum umfasst schon 10.000 Exponate. Sie ist einer der Höhepunkte des Hauses, das 1917 als Universalmuseum für Ledergestaltung entstand. Nicht ohne Grund in Offenbach: Die Stadt hatte sich schon im 18. Jahrhundert mit feinen Lederwaren wie Portefeuilles, Etuis und Schatullen einen Namen gemacht. Gründer des Hauses war Hugo Eberhardt, damals Leiter der Technischen Lehranstalten, dem Vorläufer der heutigen Hochschule für Gestaltung. Seine Idee: Das neue Museum sollte den Student*innen den weitestmöglichen Blick auf Handwerk und Kreativität in Sachen Leder geben, global und über alle Epochen gedacht. Vom ägyptischen Behältnis aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. spannt sich der Bogen über Samurai-Rüstungen, Goldledertapeten und asiatische Schattenspielfiguren bis hin zu einer beeindruckenden Handtaschensammlung.
Welche Modelle davon immer noch oder bald wieder en vogue sein könnten – darüber lässt sich gut bei einer Pause im hübschen Café mutmaßen. Das Museum insgesamt geht auf jeden Fall mit der Zeit: Auch innovative Leder-Alternativen wie Papier, Kork, recycelte Kunststoffe oder Eukalyptus- und Ananas-Fasern sind Teil der Ausstellung.
Welche Modelle davon immer noch oder bald wieder en vogue sein könnten – darüber lässt sich gut bei einer Pause im hübschen Café mutmaßen. Das Museum insgesamt geht auf jeden Fall mit der Zeit: Auch innovative Leder-Alternativen wie Papier, Kork, recycelte Kunststoffe oder Eukalyptus- und Ananas-Fasern sind Teil der Ausstellung.
Gut zu wissen
Öffnungszeiten
Fastnachtsdienstag, Ostermontag und Pfingstmontag geschlossen.
3. Oktober, 24. Dezember und 31. Dezember geschlossen.
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Ruhetage: Montag, Dienstag
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Organisation
Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main
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