Burg und Altstadt Dreieichenhain
Gleich zwei Burgen und eine Altstadt mit über 60 denkmalgeschützten Fachwerkhäusern: Der 8.000-Einwohner*innen-Ort Dreieichenhain hätte die besten Voraussetzungen als Drehort eines Mittelalter-Films. Guter Start für einen Stadtspaziergang ist die Ruine der Burg Hayn, hier lebte vor knapp 900 Jahren der Reichsvogt von Hagen in einem mehrstöckigen Wohnturm. Später wurde die Burg um einen Bergfried und einen romanischen Palas erweitert, Mauern aller Elemente sind bis heute erhalten. Eine geradezu majestätische Wand sticht besonders ins Auge: 22 Meter hoch ragt die Westmauer der Turmhügelburg Hagen aus dem Jahr 1076 in die Höhe – baugeschichtlich ist sie nicht nur Relikt einer ganz eigenen Burg, sondern auch einer der europaweit seltenen „Wolkenkratzer des Mittelalters“. Auch Dreieichenhains Stadtmauer mit Ober- und Untertor ist bis heute erhalten.
Das pittoreske Stadtbild im größten der fünf Ortsteile der Gemeinde Dreieich ist übrigens dem Einsatz der Dreieichenhainer Bürger*innen zu verdanken. Lange waren die Straßen im Ort von grauen Fassaden gesäumt, das mittelalterliche Fachwerk hatte nicht dem Zeitgeist des 18. und 19. Jahrhunderts entsprochen und lag versteckt hinter dicken Lagen von Putz. Privatleute, Bürgervereine und Initiativen engagierten sich dafür, die alte Bausubstanz freizulegen, so dass Dreieichenhain heute als Fachwerkperle glänzt.
Das pittoreske Stadtbild im größten der fünf Ortsteile der Gemeinde Dreieich ist übrigens dem Einsatz der Dreieichenhainer Bürger*innen zu verdanken. Lange waren die Straßen im Ort von grauen Fassaden gesäumt, das mittelalterliche Fachwerk hatte nicht dem Zeitgeist des 18. und 19. Jahrhunderts entsprochen und lag versteckt hinter dicken Lagen von Putz. Privatleute, Bürgervereine und Initiativen engagierten sich dafür, die alte Bausubstanz freizulegen, so dass Dreieichenhain heute als Fachwerkperle glänzt.
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