Staatspark Hanau-Wilhelmsbad
In der Brüder-Grimm-Stadt Hanau gab es einst ein berühmtes Kurbad, in dem sogar Johann Wolfgang von Goethe und Freiherr von Knigge zu Gast war: Im Jahr 1709 entdeckten zwei Kräuterfrauen in einem Wald nahe der Stadt eine Wasserquelle. Als später klar wurde, dass deren mineralreiches Wasser eine heilende Wirkung hatte, ließ Erbprinz Wilhelm ab 1777 hier von dem Architekten Franz Ludwig Cancrin eine prächtige klassizistische Badeanlage mitsamt englischem Landschaftspark bauen. Alles, was im 18. Jahrhundert en vogue war, schmückt seitdem diesen Park: Eine Burgruine und Felsengänge, eine Eremitage, eine Pyramide, ein Theater – und das heute älteste Karussell der Welt. Geld spielte keine Rolle; Wilhelm finanzierte das nach ihm benannte Wilhelmsbad, indem er Soldaten an den britischen König, seinen Onkel, verlieh. Doch um 1815 versiegte die Heilquelle, wenige Jahre später starb Kurfürst Wilhelm I. von Hessen-Kassel. Bad und Park verfielen in einen Dornröschen-Schlaf. Zum Glück: Seither hat sich so wenig hier verändert, dass der Besuch im Staatspark Hanau-Wilhelmsbad etwas von einer Zeitreise ins 18. Jahrhundert hat.
Du kannst hier in Ruhe durch den englischen Landschaftspark streifen, außerdem findest du im Kurhaus das Hessische Puppen- und Spielzeugmuseum, nebenan eine Minigolfanlage und im Comoedienhaus ein nettes Café und regelmäßige Vorstellungen und Konzerte. Und zu besonderen Anlässen kannst du sogar eine Runde auf dem ältesten Karussell der Welt drehen.
Du kannst hier in Ruhe durch den englischen Landschaftspark streifen, außerdem findest du im Kurhaus das Hessische Puppen- und Spielzeugmuseum, nebenan eine Minigolfanlage und im Comoedienhaus ein nettes Café und regelmäßige Vorstellungen und Konzerte. Und zu besonderen Anlässen kannst du sogar eine Runde auf dem ältesten Karussell der Welt drehen.

