Opel-Rennbahn
Bei ihrer Einweihung 1920 war sie die erste Rennstrecke überhaupt auf dem Kontinent, heute ist die Opel-Bahn südlich von Rüsselsheim größtenteils von Büschen und Bäumen überwuchert. Und genau das, dieser grüne Dornröschenschlaf, macht das Technik- und Kultur-Denkmal noch heute so sehenswert. Denn noch immer kannst du gut erahnen, was hier jahrzehntelang los war; vor allem die Steilwandkurven sind noch heute gut zu erkennen. Hier rasten einst Autos oder Motorräder entlang; 1,5 Kilometer lang war eine Runde auf der Renn-, aber auch Teststrecke. Oft selbst am Steuer: Fritz Opel, Enkel des Firmengründers, gerne auch “Raketen-Fritz” genannt. Als schließlich größere Strecken wie Nürburg- oder Hockenheimring gebaut wurden und die Lage für die Zuschauer*innen am ungesicherten Rand zu riskant wurde, legte man die Strecke 1946 schließlich still – und die Natur übernahm. Auf der Besucherplattform erzählen Info-Tafeln von der einstigen Strecke und den Rennen, die darauf gefahren wurden. Und eine kleine Zeitreise in die 1920er kannst du auch unternehmen: Ein YouTube-Video hat die einstige Opel-Rennbahn wieder zum Leben animiert.
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