Neustadt Hanau
So bereichernd kann Offenheit sein: 1597 lud der Philipp Ludwig II von Hanau-Münzenberg calvinistische Glaubensflüchtlinge ein, sich südlich der Altstadt niederzulassen. Die Emigrant*innen waren Kaufleute und hochspezialisierte Handwerker*innen aus den damals vom katholischen Spanien regierten Niederlanden und Belgien. Und so wurde ihre neue Heimat, die Hanauer Neustadt, zu einem prosperierenden Handelsplatz, vor allem für Woll- und Seidenstoffe und für Gold- und Silberschmiedearbeiten.
Bis heute ist die Neustadt geprägt durch das schachbrettartige Straßennetz, nach dem sie ganz im Stil der Renaissance aufgebaut wurde. Wichtiges Zentrum ist der Neustädter Markt geblieben, an dem du das Neustädter Rathaus und das Brüder-Grimm-Nationaldenkmal findest. Ein weiteres Highlight der Neustadt ist die Wallonisch-Niederländische Kirche. Dem ersten Haus der Neustadt gaben Hanaus neue Einwohner*innen übrigens die hoffnungsfrohe Inschrift „Zum Paradies“. Das Haus selbst wurde im Zweiten Weltkrieg zwar zerstört, die Inschrift aber wurde geborgen und ziert heute den Nachfolgebau aus den 1950ern. Du findest das Haus in der Paradiesgasse zwischen Marktplatz und Französischer Allee.
Bis heute ist die Neustadt geprägt durch das schachbrettartige Straßennetz, nach dem sie ganz im Stil der Renaissance aufgebaut wurde. Wichtiges Zentrum ist der Neustädter Markt geblieben, an dem du das Neustädter Rathaus und das Brüder-Grimm-Nationaldenkmal findest. Ein weiteres Highlight der Neustadt ist die Wallonisch-Niederländische Kirche. Dem ersten Haus der Neustadt gaben Hanaus neue Einwohner*innen übrigens die hoffnungsfrohe Inschrift „Zum Paradies“. Das Haus selbst wurde im Zweiten Weltkrieg zwar zerstört, die Inschrift aber wurde geborgen und ziert heute den Nachfolgebau aus den 1950ern. Du findest das Haus in der Paradiesgasse zwischen Marktplatz und Französischer Allee.
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