Haus Olbrich

Historische Stätte

Das Wohnhaus von Joseph Maria Olbrich entstand 1901 als Teil der Ausstellung „Ein Dokument Deutscher Kunst“. Am Fuß des Ernst-Ludwig-Hauses gelegen, orientierte sich der Haupteingang an dessen Freitreppe. Der nahezu quadratische Bau mit ziegelrotem Dach erhielt durch den blau-weißen Kachelfries, variierende Fenster und eine Blumengalerie besondere Akzente.

 

Über eine Freitreppe gelangte man in die von Olbrich „Piazza“ genannte Loggia. Ein Küchengarten, Birkenhain, Blumenbeete und ein Wandbrunnen von Ludwig Habich ergänzten das Ensemble. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, blieben Fries, Kellergeschoss und Gartentor erhalten. Seit 2018 erfolgt eine denkmalpflegerische Sanierung, die den ursprünglichen Entwurf wieder erkennbar macht.

 

Heute hat die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung im Haus Olbich ihren Sitz.

Gut zu wissen

Organisation

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